Unsere Leistungen

Wir beraten Sie kompetent und individuell.

HNO

Wir beraten und therapieren Sie im gesamten Spektrum der Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde. Hierzu gehören u.a. Nasen- und Nasennebenhöhlenerkrankungen sowie Ohren- und Gleichgewichtserkrankungen.

Darüber hinaus gehören die Allergologie zu unseren Leistungen.

Individuell betreuen wir Sie im Bereich der Krebsvorsorge und der Tauchmedizin.

Wir übernehmen auch private und gerichtliche Gutachtenaufträge.






Schlafmedizin

Wir decken das gesamte Spektrum der Schlafmedizin ab. Wir beraten und therapieren Sie bei typischen Schlafstörungen mit schlafbezogenen Atemstörungen (Schnarchen mit oder ohne Atemaussetzer) wie
-dem obstruktiven Schlafapnoesyndrom,
- der Insomnie (Ein- und Durchschlagstörungen),
- der Hypersomnie (extreme Tagesschläfrigkeit),
- der Parasomnien (Schlafwandeln, nächtliche Alpträume etc. ) und schlafbezogenen Bewegungsstörungen (wie zum Beispiel Rest legs syndrome oder periodic legs movement syndrome) sowie zirkadianen Rhythmusschlafstörungen (wie zum Beispiel Schichtarbeitersyndrom, Jetlag, Syndrom der verzögerten Schlafphase etc.)

Operative Leistungen

Wir führen operative Eingriffe
- der Nase,
- der Nasennebenhöhlen,
- des Halses und
- der Ohren durch.
Eine besondere Expertise besteht bei Operationen gegen das Schnarchen.

Wir prüfen die Notwendigkeit chirurgischer Eingriffe unter Berücksichtigung sämtlicher alternativer Behandlungsmethoden und sprechen erst nach einer ausführlichen Beratung eine Empfehlung aus.







Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

Eine akute oder chronische Nasen- / Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) äußert sich in einer Nasenatmungsbehinderung und oder Kopfschmerzen sowie Druckgefühl im Kopf. Dahinter verbirgt sich oft eine Entzündung der Nasenschleimhäute, die viraler, bakterieller oder allergischer Genese sein kann. Unter Einsatz moderner Diagnostik wie der Computertomographie, der digitalen Volumentomographie und Endoskopie können diese Erkrankungen gut diagnostiziert und behandelt werden. Zu Beginn jeder Therapie steht die medikamentöse Behandlung, mit dem Ziel, die Funktionen der Schleimhäute wiederherzustellen. Erst wenn alle Versuche diesbezüglich scheitern, sollte eine Nasennebenhöhlen-Operation in Betracht gezogen werden. Solche Eingriffe werden durch uns minimal-invasiv und in der Regel tamponadefrei durchgeführt.

Sogar die Korrektur der Nasenscheidewand ohne Tamponade ist möglich. Dies gestaltet den Eingriff für den Patienten in der Regel schmerzfrei und ohne Komplikationen. Zur Verkleinerung der Nasenmuscheln werden z.B. modernste laserchirurgische Techniken, Coblation Technik oder die Radiofrequenz-Therapie verwendet. Bei allen OP-Verfahren wird besonders auf einen Funktionserhalt der Nase und deren Strukturen geachtet.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Operationsverfahren ist die Nebenwirkungsrate bei diesen minimalinvasiven Eingriffen sehr gering. Herkömmliche Operationsverfahren können hingegen durch eine zu großzügige Verkleinerung der Nasenmuscheln in 5% der Fälle ein Empty Nose Syndrom (ENS) und damit eine trockene Nase verursachen.

Der Hörsturz ist eine ohne erkennbare Ursache (idiopathisch) plötzlich auftretende, meist einseitige Schallempfindungsstörung. Ein Ohrgeräusch oder Schwindel können begleitend auftreten. Der Hörsturz kann in verschiedenen Schweregraden in Erscheinung treten – bis hin zur Ertauben. Die Ursache ist bislang nicht geklärt. Durchblutungsstörungen, Infektionen oder zelluläre Regulationsstörungen werden als Ursachen diskutiert.

Die Behandlung des Hörsturzes wird kontrovers diskutiert. Die Therapie erfolgt entsprechend der Leitlinien der deutschen HNO-Gesellschaft in der Verabreichung von Cortison und/oder der rheologischen Therapie mit durchblutungsfördernden Mitteln. Systemische Steroide kommen in der Behandlung des Hörsturzes häufig zum Einsatz, da entzündliche oder autoimmune Prozesse postuliert werden. Die intratympanale Anwendung von Steroiden ist eine gute Therapieerweiterung, ohne den Nachteil von systemischen Nebenwirkungen zu haben. Dies macht die Therapie auch Patienten mit Kontraindikationen für systematische Steroide zugänglich.

Der Schwindel ist oft das Leitsymptom verschiedener Erkrankungen unterschiedlicher Ätiologie, die vom Innenohr, dem Hirnstamm oder des Kleinhirns ausgehen können, aber auch psychische Ursachen haben können. Der Schwindel kann insgesamt viele Ursachen haben. Daher gehört der HNO-Arzt zu einer der ersten Anlaufstationen im Rahmen der Schwindelabklärung. Nach ausführlicher Anamnese und neurootologischer Untersuchung kann eine Gleichgewichtsstörung festgestellt oder ausgeschlossen werden. Hieraus resultiert das weitere Vorgehen. Bei der weiteren Abklärung einer Schwindelsymptomatik ist oft eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Fachabteilungen wie Innere Medizin, Neurologie, Orthopädie, und anderen Fachdisziplinen erforderlich.

Unter einer Allergie (Überempfindlichkeit) versteht man eine veränderte Reaktion des Körpers auf bestimmte Stoffe aus der Umwelt, die von ihm als fremd erkannt werden. Von einer solchen Reaktion sind am häufigsten Haut und Schleimhäute befallen, da diese im ständigen Kontakt mit unserer Umwelt stehen. Die Abwehrreaktion unseres Immunsystems dient dazu, den Körper vor Krankheitserregern und körperfremden Stoffen zu schützen, den sogenannten Antigenen. Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem aber auf Stoffe, die für unseren Körper eigentlich nicht gefährlich sind, die sogenannten Allergene. Meist sind diese Allergene pflanzlicher oder tierischer Herkunft, wie zum Beispiel Pollen von Bäumen und Gräsern, Tierhaare oder Insektenstiche. Aber auch Schimmelpilze, Nahrungsmittel, Staub, Metalle, Kosmetika oder Medikamente können zu Allergenen werden.

Es gibt vier verschiedene Allergie Typen. Am häufigsten ist die Soforttyp- Allergie (Typ I), wobei das Immunsystem unmittelbar nach dem Kontakt mit dem Allergen reagiert. Immunglobulin-E-Antikörper , die auf den sog. Mastzellen sitzen binden das Allergen. Dadurch kommt es vor allem zur Ausschüttung des Botenstoffes Histamin, der das gesamte
Spektrum der allergischen Sofortreaktion auslöst (Schnupfen, Niesen, Juckreiz, tränende Augen, Schleimhautschwellung, Verengung der Atemwege, Wassereinlagerungen im Gewebe, Hautrötung, Hautausschlag, Blutdruckabfall). Somit kann Heuschnupfen Asthma bronchiale oder in seltenen Fällen ein allergischer Schock entstehen.

Zur Identifikation einzelner Allergene stehen eine Reihe von Untersuchungsmethoden zur
Verfügung, u. a.:

+ Prick Test
+ nasaler Provokationstest

Die Behandlung von Allergien stützt sich auf drei Säulen:

1. Allergenvermeidung
2. Symptomatische Therapie mit verschiedenen Medikamente (Antihistaminika, Kortison) 

Das Ziel der Therapie ist es, die allergischen Beschwerden zu unterdrücken oder abzuschwächen. Die Ursache der Erkrankung wird dabei nicht bekämpft.

3. Hyposensibilisierung: Mit der Hyposensibilisierung wird der Körper langsam an allergieauslösende Stoffe gewöhnt. Die Behandlungsdauer beträgt im Durchschnitt drei Jahre. Es stehen verschiedene Behandlungsschemata zur Verfügung. Neben der klassischen Spritze gibt es auch die sublinguale Immuntherapie (SLIT) und die „Grastablette“ zum Einsatz.

Krebsvorsorge

Kehlkopfkrebs: Der Kehlkopf ist das Organ, das Luft- und Speisewege trennt. Darüber hinaus wird mit seiner Hilfe die menschliche Stimme gebildet. Das Risiko, an Kehlkopfkrebs zu erkranken, steigt ständig. Die Personengruppen der erkrankten Betroffenen hat sich in Deutschland in den letzten Jahrzehnten verdoppelt und die Patienten werden immer jünger. Inzwischen ist ein Großteil der Betroffenen zwischen 35 und 60 Jahren. Waren früher in erster Linie Männer betroffen, so erkranken heute zunehmend auch Frauen an Kehlkopfkrebs.

Kehlkopfkrebs verursacht – wie so viele Krebsarten – im Frühstadium keine Beschwerden und wird deswegen oft zu spät erkannt. Je früher Kehlkopfkrebs bzw. seine Vorstufen behandelt werden, desto höher sind die Heilungschancen bzw. die Chance, dass der Krebs sich gar nicht erst entwickelt. Die jährliche Vorsorge und Früherkennung ist für Risikopatienten wichtig.

Hauptrisikofaktoren: Rauchen, Alkohol, Sodbrennen, Einatmen von Schadstoffen wie Asbest, Nickel und Chrom, Viren (z. B. Humane Papillom Viren)

Erste Anzeichen für die Entwicklung eines Kehlkopfkrebses sind: anhaltende Heiserkeit, Stimmveränderungen, Räusperzwang, Fremdkörpergefühl im Hals

Diagnostik: Endoskopie

Zur Vorsorge von Kehlkopfkrebs ist eine gezielte Untersuchung des Kehlkopfes mittels Endoskopie über den Mund und Rachenraum (starres Lupenendoskop) sowie über die Nase und den Nasenrachenraum (flexibles, dünnes Endoskop) erforderlich. Die Kosten der Krebsvorsorgeuntersuchung werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen, weshalb wir sie Ihnen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GoÄ) in Rechnung stellen müssen.

 

Tauchmedizin

Zum Vorbeugen von Tauchunfällen werden regelmäßige medizinische Kontrollen empfohlen oder sogar vorgeschrieben. Aus diesen Gründen sollte bei Tauchsportlern unbedingt eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung durchgeführt werden, und zwar vor Beginn des Tauchsportes, alle drei Jahre sowie jährlich ab dem 40. Lebensjahr.

Die eingehende Untersuchung des Kopf-Hals-Bereiches umfasst: eine endoskopische Untersuchung der Nase und Nasennebenhöhlen und eine lupenlaryngoskopische Untersuchung des Kehlkopfes sowie eine mikroskopische Untersuchung der Trommelfelle. Ebenso ist eine Messung des Mittelohrdruckes und der Trommelfellbeweglichkeit erforderlich. Diese Untersuchungen kann ausschließlich ein HNO-Facharzt vornehmen. Im Interesse der eigenen Gesundheit und Sicherheit empfehlen wir, zusätzlich zur hausärztlichen oder internistischen eine HNO-fachärztliche Tauchtauglichkeitsuntersuchung in Anspruch zu nehmen. So verhindern Sie eine Schädigung des durch das Tauchen besonders beanspruchten HNO-Bereiches.

 

Gutachtenerstellung für HNO Erkrankungen und Schlafmedizin

Wir erstellen Gutachten für

– Gerichte aller Gerichtsbarkeiten,

– private Versicherungen sowie

– auf Wunsch für Privatpersonen,

– auf dem Gebiet der Hals- Nasen-Ohren Heilkunde und

– der Schlafmedizin.

Die Gutachtenerstellung erfolgt auf Basis der aktuellen gutachterlichen und wissenschaftlichen Literatur.

Sie können zudem folgende individuelle Eignungsuntersuchungen bei uns durchführen lassen:

1. HNO-Eignungsuntersuchung für Tauchtauglichkeit, 2. HNO-Eignungsuntersuchung für Berufskraftfahrer 3. HNO-Eignungsuntersuchung für Wehrpflichtigkeit 4. HNO-Eignungsuntersuchung für das Fliegen

Operative Leistungen

Unsere folgenden operativen Leistungen erbringt Herr Dr. med. Grundig. Er ist 18 Jahre lang als klinisch tätiger Chirurg an Universitäts- und Fachkliniken als Fach-und Oberarzt sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland tätig gewesen. Er besitzt die schweizerische Zusatzbezeichnung Hals- und Gesichtschirurgie.

Dr. Grundig zählt zu den Spezialisten Deutschlands für eine Schlafapnoe Operation als wirkungsvolle CPAP Alternative.
Seine Spezialität ist die Multi Level Operation (Mehr-Etagen – Operation) gegen Schnarchen und Atemaussetzer, die er in Potsdam etabliert hat. Des Weiteren werden auch folgende Therapieoptionen angeboten:

– Coblation Plasmafeldverfahren (Abtragung der Zungengrund- Gaumen- und Rachenmandeln)
– ReVENT Implantate
– Pillar-Verfahren (Gaumensegelimplantate)
– Radiofrequenz Verfahren
– Hyoidsuspension (Zungenbeinfixation)

Dr. Grundig deckt das gesamte therapeutische Spektrum der Schlafmedizin konservativ, apparativ und chirurgisch ab.

Exemplarische chirurgische Eingriffe sind:

– Nasenscheidewandbegradigungen (Septumplastik)

– Nasennebenhöhlenoperationen (FESS-functional endoscopic sinus surgery)

– Nasenmuschelverkleinerungen 

Solche Eingriffe werden durch uns minimal-invasiv und in der Regel tamponadefrei durchgeführt. Sogar die Korrektur der Nasenscheidewand ohne Tamponade ist möglich. Dies gestaltet den Eingriff für den Patienten in der Regel schmerzfrei und ohne Komplikationen. Zur Verkleinerung der Nasenmuscheln werden z.B. modernste laserchirurgische Techniken, Coblation Technik oder die Radiofrequenz-Therapie verwendet. Bei allen OP-Verfahren wird besonders auf einen Funktionserhalt der Nase und deren Strukturen geachtet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Operationsverfahren ist die Nebenwirkungsrate bei diesen minimalinvasiven Eingriffen sehr gering. Herkömmliche Operationsverfahren können hingegen durch eine zu großzügige Verkleinerung der Nasenmuscheln in 5% der Fälle ein Empty Nose Syndrom (ENS) und damit eine trockene Nase verursachen.

– Mikrochirurgische Kehlkopfoperationen (Larynxoperationen)
 (Larynxoperationen)

– Mittelohr-Operationen (Tympanoplastik) inkl. Paukenröhrchen
– Spiegelung der inneren Körperorgane (Panendoskopie)
– z. B. im Rahmen der Tumorsuche,-diagnostik, Schluckdiagnostik
– Gaumenmandelentfernungen/-verkleinerungen
– Ästhetische – Ohrmuschelkorrekturen
– Rachenmandelentfernungen
– Halszystenentfernungen
– Halslymphknotenentfernungen
– Hauttumorentfernungen